Drogenabstinenznachweise

Haaruntersuchungen auf Drogen und Drogenabbauprodukte (Haaranalyse)
Urinuntersuchungen auf Drogen und Drogenabbauprodukt (Drogenkontrollprogramm)

1. Haaranalyse

MPU Haaranalyse Die Haaranalyse ist zumeist am einfachsten und kostengünstigsten, um einen Abstinenznachweis zu erbringen. Sie kommt allerdings nur in Betracht, wenn Ihre Haare chemisch unbehandelt sind (d.h. nicht gefärbt, gebleicht o.ä.) und Sie über eine ausreichende Haarlänge und Haarmenge verfügen. Da die Kopfhaare durchschnittlich einen Zentimeter monatlich wachsen, benötigen Sie beispielsweise zum Nachweis eines drogenfreien Zeitraums von 6 Monaten eine Haarlänge von mindestens 6 cm. Von den Kopfhaaren wird dann ein etwa Kleinfinger-dickes Haarbüschel benötigt. Sie können die Haaranalyse in jedem dafür anerkannten Institut durchführen lassen. Auf jeden Fall muss die Bescheinigung der Laborergebnisse die Cut-off-Werte enthalten sowie mit Stempel und der Unterschrift versehen sein.

Reicht Ihre Haarlänge nicht aus oder lehnen Sie aus anderen Gründen eine Haaranalyse ab, lässt sich eine Drogenabstinenz auch über ein polytoxikologisches Drogenkontrollprogramm mittels Urinanalysen belegen.

2. Drogenkontrollprogramm

MPU Haaranalyse Zur Durchführung des Drogenkontrollprogrammes müssen Sie nach kurzfristiger Einbestellung Urinproben abgeben (Stichprobenerhebung). Die Urinproben werden chemisch-toxikologisch auf Drogenrückstände untersucht. Über welchen Zeitraum sich die Kontrollen erstrecken sollten, hängt von der in Ihrem Fall geforderten Abstinenzdauer ab. Am Ende des Drogenkontrollprogramms erhalten Sie einen Abschlussbericht, in dem alle Ergebnisse niedergelegt sind und den Sie bei der MPU vorlegen.

Wenn Sie Ihre Drogenabstinenz mittels Urinkontrollen nachweisen wollen, sollten Sie grundsätzlich folgendes beachten: • Verzichten Sie während des Kontrollzeitraums auf den Verzehr mohnhaltiger Nahrungsmittel (Brötchen mit Mohn, Mohnkuchen u.ä.). • Meiden Sie Orte, an denen Rauschmittel konsumiert und von Ihnen unbeabsichtigt z.B. durch Einatmen aufgenommen werden könnten (Passivkonsum). Nehmen Sie am Tag der Probenentnahme und am Vortag keine größeren Flüssigkeitsmengen und keine harntreibenden Getränke (z.B. Kaffee, Tee, Cola) bis zur Probenabgabe zu sich, da eine zu starke Verdünnung des Urins die Verwertbarkeit Ihrer Probe beeinträchtigen kann.

Unabdingbar für eine positive MPU bei einer BtM-Fragestellung ist der Nachweis der Drogenabstinenz. Dieser muss nach bestimmten Kriterien über einen bestimmten Zeitraum erfolgen. Schnelltests, Stäbchentests oder Urinscreenings über Ihren Hausarzt reichen nicht. Nachgewiesen werden müssen immer, egal was Sie früher konsumiert haben:

  • Amphetamine
  • Benzodiazepine
  • Cannabis
  • Cocain
  • Opiate
  • Methadon

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